Weihfeuertragen

Das Weihfeuertragen ist in der Steiermark ein Brauch mit langer Tradition.

Herr Pfarrer GR Mag. Blasus Chudoba bei der Segnung des Feuers

Der Gedanke hinter diesem Brauch ist folgender: Der Tod Christi gilt als Auslöschen des Lichtes, das am Tag der Auferstehung wieder zu brennen beginnt. Dieses Feuer ist deshalb zu einem Zeichen der Auferstehung geworden und wird in die Häuser gebracht, um dort zum Kochen der Osterspeisen verwendet zu werden.

Bei diesem Brauch, wird eine alte Blechdose mit Griff als Ofen verwendet und Baumschwämme dienen als „Zunder“, mit dem man das Feuer oder Glut am Leben erhält.

Das Feuer wurde am Kirchplatz bei der frühmorgentlichen Weihe gesegnet, anschließend von Kindern von Haus zu Haus getragen.

Ein herzliches und großes Dankeschön an unser Herr Pfarrer GR Mag. Blasius Chudoba für die Segnung des Feuers.

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